MMT (24.01.-31.01.2020): Eine Geschichte über 10 Euro

Aktualisiert: März 19

Willkommen zu meinem Magischen Manifestationstagebuch ✨


Tatsächlich ist es eine minimal überarbeitete Fortführung meines bisherigen Tagebuchs. Ich möchte euch teilhaben lassen an meinen Erfahrungen und Abenteuern in der Manifestation.


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Unglaublich! Der Januar 2020 ist schon wieder vorbei! Wie sieht es mit dem Start eures Jahres aus? War er vielversprechend? So wie ihr ihn euch vorgestellt habt? Oder eher unterweltigend?


Meiner war nicht weniger als phänomenal. In diesem vergangenen Monat ist so vieles passiert, was mich extrem vorwärts gebracht hat und dafür bin ich über alle Maßen dankbar. Es gab Momente in diesem Monat, da habe ich es absolut nicht glauben können, was da vor sich geht und es hat mich darin bestärkt meine Manifestationspraxis noch stärker zu priorisieren und zu verbessern.


Aber auch wenn es mir mittlerweile recht gut gelingt, heißt das nicht, dass Situationen immer einfach sind. Immer wieder stehe ich vor der Frage, ob ich meinem Glauben folgen soll oder den Überzeugungen, die mich mein Umfeld seit jeher gelehrt hat.


Eine kleine Geschichte aus dieser Woche hat mich besonders beschäftigt.


Am Mittwoch habe ich aus dem Bestand meiner alten Wohnung ein Regal für 10 Euro bei Ebay Kleinanzeigen verkauft. Eigentlich wollte ich dafür 15 Euro haben, aber da das Regal bereits seit 2 Monaten ohne ernsthafte Interessenten online war, hat es halt für 10 Euro den Besitzer gewechselt.


Ich wollte es ehrlich gesagt nur noch weg haben, damit mehr Platz für Neues entstehen kann.


Am darauffolgenden Tag arbeitete ich abends besonders lang und hatte relativ viel Stress auf der Arbeit gehabt. Auf meinem Weg von der Arbeit zur U-Bahn-Station, kam ein Mann Mitte 50 in gepflegter Kleidung und mit Aktentasche auf mich zu und fragte, ob ich ihm helfen könnte.


Ich hatte ganz ehrlich keine Lust auf die Konversation und wollte nur so schnell wie möglich zu meiner U-Bahn. Er erzählte mir eine Geschichte davon, wie ihm an der Bahn-Station sein Portemonnaie gestohlen worden ist, er aber etwas außerhalb von Hamburg wohnt und ein S-Bahn-Ticket benötigt.


Mit jedem Wort wurde ich skeptischer, hielt unauffällig meine Wertsachen fest und scannte die Umgebung nach möglichen Komplizen. Diese Reaktion erfolgte automatisch, ohne dass ich in seiner Mimik oder Gestik Anhaltspunkte für seine Unehrlichkeit finden konnte.


Er beteuerte, dass ich das Geld zurückbekommen würde. Schließlich fragte ich ihn, wie viel das Ticket kostet und seine Antwort war: 9,90€.


Wie es der "Zufall" so wollte, hatte ich die 10€ von meinem Regalverkauf in der Tasche. Nicht mehr und nicht weniger Bargeld. Nur genau diese 10€.


Ich nahm den Schein und drückte ihn dem Mann in die Hand. Es hätte für mich nicht deutlicher sein können. Das Geld war genau für diesen Zweck bestimmt gewesen. Ich wollte schon fast gehen, als er mich an sein Rückzahlungsversprechen erinnerte. Daraufhin kritzelte ich ihm meine Emailadresse auf ein Stück Papier und verabschiedete mich.


Geld ist ein Werkzeug. Es hat keinen Wert in sich. Es kommt immer nur darauf an, was man damit anstellt. Sich an Geld festzuhalten ist genauso falsch wie es mit vollen Händen auszugeben.


Es spielt keine Rolle ob der Mann gelogen hat oder nicht. Es geht in der Geschichte nicht um ihn, sondern um mich. Ich habe ihm Misstraut in dem Moment, als es um Geld ging und wollte ihm zunächst partout nicht helfen, doch warum eigentlich?


10€ bringen mich nicht um und wenn er die Wahrheit gesagt hat, dann konnte ich ihm damit einen großen Dienst erweisen und er hatte die 10€ eindeutig dringender nötig als ich. Wenn er gelogen hat, dann habe ich ihn wenigstens für die überzeugende Vorstellung bezahlen können.


Dennoch war ich überrascht, wie misstrauisch ich gewesen bin. Wir leben in einer Welt, in der uns so viel Angst gemacht wird, dass wir nicht einmal mehr jemandem helfen, wenn er um Hilfe fragt. Warum? Weil um Geld zu fragen böse ist? Weil er selbst Schuld daran ist? Weil alle Menschen tendenziell Verbrecher sind, wenn sie etwas wollen?


Ich habe vor etlichen Jahren eine Nacht an einem Bahnhof auf der anderen Seite von Deutschland verbringen müssen, weil ich meine Fahrkarten verloren hatte, aber zu arm war um mir eine neue zu kaufen.


Ich habe damals niemanden gefragt. Es kam mir nicht einmal in den Sinn. Ich wusste, niemand fremdes würde mir so viel Geld geben.


Wie wäre es euch ergangen? Kennt ihr solche Situationen? Seid ihr auch schon einmal irgendwo ohne Geld gelandet?


Ich bin mal wieder sehr, sehr neugierig!


Eure Vinachia 💎



Meine Tarotkarten für die Woche:


Samstag: Ass der Kelche

Sonntag: Ass der Schwerter

Montag: Königin der Stäbe

Dienstag: Die Liebenden

Mittwoch: Vier der Schwerter

Donnerstag: Acht der Kelche

Freitag: König der Stäbe


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